Fritz Grögel

Another lettering walk

In Buiten, Lettering on 22. Januar 2010 at 12:39

Auf Anregung von Frank schnapp ich mal an der Oberfläche nach Luft und blase diesen Letteringwalk aus. Ich hoffe die Bilder sprechen Euch vom Abenteuer, denn sie sind dessen Kind. Ich brauche mehr Beinbewegung.

bothe

Aus der Innenstadt grob  in Richtung Vredespaleis, kurz Piet Hein Straat, dann weiter ins Botschaftenviertel.

Nicht Rembrandt

Ambassadeur de France

Gesundheit !

More Piet Zwart

More Piet Zwart, too

Villa Góndang

Nicht vor der russischen Botschaft

Wohneinheitenzufahrt

Eye of the beholder

Zeichen des Postkolonialismus

Wir verlassen das Botschaftsviertel Richtung Westen. Terra incognita ahead.

4

12

Bessere Jejend

Niedlich !

Niedlich II

Seltsame, coole Gegend

Hammerbau gegenüber von »GESLOTEN«

Logensitz (?)

Let’s be friends

Und jetzt wieder im Zickzack zurück richtung Innenstadt.

Mietshäuser Chaussee

Exciting cross road I

Stromerij

No monkey business

Sweelinckplein

Pas devant ma porte, cheri.

Leesinrichting

Leesinrichting Brandmauer

Baulücken-»Bespielung«

Winkeltje van imigrantjes

Horeca van imigrantjes

Ich schätze, ich hab jetzt ein Viertel entdeckt wo ich vielleicht essen gehen kann, ab und zu. Dies hier eine Perle der exotischen Horeca. HoReCa steht für Hotel-Restaurant-Café. Komm zu uns ins Team der Gastlichkeit und deine Zukunft stimmt ! wurde ich in den 1980ern in westdeutschen Radiojingles beworben. Als potenzieller Azubi.

CINÉMA DE PARIS

Revenons au sujet.

auch das noch

Uitstapjes

In Buiten on 21. Dezember 2009 at 22:39

Stedelijk Museum De Lakenhal, Leiden

Wenn Jan Willem uns Freitag nachmittags keine Vorlesung zu berühmten Grafikern und Typografen der Niederlande gibt, dann bereitet er entweder eine Exkursion vor, oder wir sind schon auf einer. Im Dezember zwei Highlights.

Zuerst die Theo van Doesburg Ausstellung in der Lakenhal in Leiden. Dazu kann ich nichts zeigen, weil fotografieren verboten war. Aber an der Stelle vielleicht mal zwei Aussprachprobleme ausräumen: Theo van Doesburg spricht sich Theo wann Duusbürch und nicht fann Dösburg. oe ist u, u ist ü und g am ende wird zu ch, solange kein n davor steht. Die Lakenhal ist das städtische Museum von Leiden, auf Niederländisch stedelijk, was man stee-dö-löck ausspricht, nicht stee-de-leik. Und was impliziert, dass nur vom Stedelijk zu sprechen in Deutschland zwar zumeist das Amsterdamer meint, in den Niederlanden aber irgendwie keinen Sinn ergibt.

Die Ausstellung ist in jedem Fall groß und gut bestückt. Bis 3. Januar ist sie noch in Leiden zu sehen, von Februar bis Mai 2010 dann im Tate Modern in London. Ein Katalog mit guten und vielen großen Bildern ist derzeit erhältlich, in englischer Sprache und für 25 Euro. Kann man nicht viel falsch machen.

Rotterdam Innenstadt

Mehr zeigen kann ich von der Exkursion zum Jahresabschluss vergangenen Freitag. Da waren wir in Rotterdam, der Stadt, in der Jan Willem lebt. In Rotterdam war ich einmal kurz Ende September. Und hab daher auch zwei Bilder aus wärmeren Zeiten hier reingemixt.

Rotterdam, Platz hinter dem Theater

Die Rotterdamer Innenstadt wurde am 14. Mai 1940 von den Nazis bombardiert. 800 bis 900 Menschen starben, etwa 80.000 wurden obdachlos, die Niederlande kapitulierten und wurden besetzt. Auf Grund dieser Geschichte gibt es städtebauliche Parallelen zu den zerbombten Städten in Deutschland. Rotterdam ist nicht hübsch und niedlich, wie die meisten Städte in Holland, sondern autogerecht, modern und mitunter hart. Allerdings muss ich sagen, dass ich vieles, was dort in den Fünfzigern und Sechzigern gebaut wurde, ausgesprochen elegant oder interessant finde.

Eine andere Folge des Bombardements ist, dass die Stadt nicht als fertig angesehen wird und gerade in den letzten 10 Jahren heftig umgebaut wird. Rund um den Bahnhof und an anderen Stellen der Stadt sprießen neue Hochhäuser aus dem Boden, von denen auch wieder viele extrem cool aussehen.

Sinterklaas mit, nein, das ist kein Baumkuchen

Als erstes sind wir zu Rotterdams Kulturmeile gelaufen, die im Südwesten zwischen Innenstadt und Wasser liegt. Auf dem Weg hat uns diese zeitgenössische Variation des Sinterklaas für sich eingenommen. Geht also auch ohne Zwarte Pieten.

Huis Sonneveld, Esszimmerecke

Das Haus Sonneveld war das Ziel, die modernistische Villa eines Tabakindustriellen von 1933. Das haben die Bomben nicht erwischt. Spektakulär im Haus sind die Farben, die nicht dem üblichen modernistischen Rot-gelb-blau entsprechen und die vielen technischen Details, die seinerzeit revolutionär waren: Hausradio in allen Zimmern, Wäscheschlucker auf den Fluren, zentral gesteuerte Uhren an den Wänden. Toll ist auch, dass man überall rumlaufen und sich sogar hinsetzen darf, wenn es nicht ausdrücklich verboten ist. Aber Überzieher müssen an die Füße. Sehr niedlich.

Sonneveld Salon

v

Yohanna

Die Treppe

Dann sind wir rüber ins Museum Boijmans-van-Beuningen, dem Museum der Stadt. Das hat auch einen Bau aus den Dreißigern, der allerdings ganz anders daherkommt. Schickstes Detail ist der Leuchtturm, der früher immer dann beleuchtet wurde, wenn im Haus am Abend eine Lesung war. Heute ist das Licht leider immer an. Wie uncharmant.

Boijmans Leuchtturm

Im Boijmans haben wir uns die Ausstellung zum Designpreis der Stadt Rotterdam angesehen. Da waren jede Menge wirklich intelligenter und schöner Dinge zu sehen. Besonders angetan hat es mir die Garderobe des Museums, die Teil des Designpreises war, aber vom Museum angekauft wurde und dort deswegen bleiben wird.

Garderobe Boijmans

Garderobe Boijmans

Die Gaderobe ist rund und aus vielen Seilzügen aufgebaut. Man kann über ein Gegengewicht einen Kleiderbügel hochziehen und runterlassen und dort seine Sachen aufhängen. Hat man alles oben, kann man den Seilzug über ein Schloss arretieren und den Schlüssel einstecken. Fun !

Schneemann

Vom Boijmans ging es dann an diesem schönen Schneemann vorbei an den Fluss. Jan Willem hat uns mein erstes Wassertaxi spendiert, das uns auf die andere Seite zum Hotel New York gebracht hat. In gefühlten 30 Sekunden. Überfun !

Von dort ging es weiter zum Studio Dumbar, wo uns aktuelle und historische Projekte bei Bier und Chips gezeigt wurden. Wir beschlossen den Tag in einem Restaurant auf er Witte-de-With-Straat. Davon gibt es aber keine Bilder, weil – zum ersten Mal ever – der Chip auf meiner Digicam voll war. Daher zum Schluss dieses Bild aus dem Wassertaxi. Winter kann so geil sein.

Wassertaxi

Approximation

In Het Leventje, Productwatch on 21. Dezember 2009 at 22:30

Gebakkram_01

Gebakkram_02

Gebakkram_03